Was ist Wechsel? | Definition, Arbeitsweise, Vor- und Nachteile

Der Warenumtausch kann gegen Barzahlung oder auf Kredit erfolgen. Beim Warenhandel auf Kredit erfolgt die Zahlung zu einem aufgeschobenen Termin. In solchen Fällen kann der Verkäufer dem Käufer entweder eine mündliche Zusage anvertrauen oder durch einen Kredit einen weiteren Zahlungsverzug ab dem bereits festgesetzten Stundungstermin verhindern.

Ein Wechsel ist eines der vielen auf dem Markt verfügbaren Kreditinstrumente. Gemäß dem „Indian Negotiable Instruments Act 1881“ ist ein Wechsel eine handelbare schriftliche Urkunde, die eine unanfechtbare und vom Hersteller ordnungsgemäß unterzeichnete Bestellung umfasst. Der Auftrag weist eine bestimmte Person (Käufer) an, dem Gläubiger oder der darin genannten Person oder dem Inhaber der Urkunde einen bestimmten Geldbetrag zu zahlen.

Parteien in einem Wechsel

Ein Wechsel besteht in der Regel aus drei Parteien:

  1. Schublade: Es bezieht sich auf den Gläubiger oder Verkäufer, der die Rechnung ausstellt.
  2. Bezogene: Es steht für den Käufer oder Schuldner, auf dessen Namen der Wechsel ausgestellt ist.
  3. Zahlungsempfänger: Sie bezieht sich auf die vom Gläubiger in der Rechnung genannte Person, an die der Betrag zu zahlen ist.

Wie funktioniert Wechsel?

Ein Wechsel wird sowohl im inländischen als auch im internationalen Handel verwendet. Wenn sie im Inlandsgeschäft verwendet werden, werden sie als Wechsel bezeichnet.

Es ist jedoch zu beachten, dass der Wechsel hauptsächlich im internationalen Handel verwendet wird. Tatsächlich entstand es, um internationale Transaktionen abzuwickeln. Während arabischen Kaufleuten des 8. Jahrhunderts n. Chr. die Verwendung ähnlicher Handelsinstrumente zugeschrieben wird, wird die Rechnung in ihrer heutigen Form den Langobarden des 13. Jahrhunderts in Norditalien zugeschrieben.

Der Aussteller reicht die Rechnung dem Bezogenen, der dann das Instrument unterschreibt und als Zeichen der Annahme mit einem amtlichen Stempel versieht. Dadurch wird die Rechnung zu einem handelbaren Instrument, das auf dem Markt gehandelt werden kann.

Der Gläubiger kann nun dieses Instrument abziehen und in Bargeld umwandeln, indem er eine Bank oder ein Unternehmen mit einer Provision verlängert. Diese Provision wird als Rabatt bezeichnet. Der Wechsel kann bis zum endgültigen Eintreffen der Fälligkeit mehrere Hände wechseln und der Schuldner oder Bezogene zahlt den fälligen Betrag vereinbarungsgemäß.

Vorteile des Wechsels

Der Wechsel hat mehrere Vorteile, die ihn für inländische und internationale Transaktionen geeignet machen.

  1. Sie wandelt die informelle Beziehung zwischen Gläubiger und Schuldner in eine formelle um, da sie einen rechtlichen Rahmen schafft, unter dem sich die genannten Parteien in „Zeichner“ bzw. „Bezogene“ verwandeln. Folglich kann in Konfliktsituationen zwischen den Parteien ein Gericht angerufen werden, um die Angelegenheit zu klären.
  2. Ein Wechsel enthält die kleinsten Angaben zu den Zahlungsbedingungen. Dazu gehören Betrag, Datum und Ort der Zahlung sowie ggf. der Zinsbetrag. Folglich kann sich der Bezogene im Voraus vorbereiten, indem er die Mittel vor dem Eintreffen des Fälligkeitstermins beschafft.
  3. Es kommt sowohl dem Gläubiger als auch dem Schuldner zugute, da letzterer die Zahlung zu einem aufgeschobenen Termin leisten kann und erstere den Wechsel diskontieren und auch nach einer Kreditverlängerung den sofortigen Preis erhalten können.
  4. Die Schulden werden mühelos unter Wechsel übertragen, da die bloße Lieferung oder Indossierung ausreicht.
  5. Es bietet sowohl dem Gläubiger als auch dem Schuldner finanzielle Hilfe, indem sie ihre gegenseitigen Vorteile ausgleicht.

Nachteile des Wechsels

Obwohl es sich um eines der am häufigsten verwendeten Kreditinstrumente handelt, sind Wechsel nicht ohne Einschränkungen.

  1. Die Nutzung muss auf kurzfristige Dienste beschränkt sein.
  2. Sie wird von den Bankdiensten als ungeeignet erachtet.
  3. Der Bezogene ist gesetzlich verpflichtet, die Gebühren vor oder am Fälligkeitstag zu zahlen.
  4. Der Bezogene hat eine zusätzliche Belastung zu tragen, wenn eine Bank oder Firma den Wechsel diskontiert.

Verweise

  1. https://www.journals.uchicago.edu/doi/pdfplus/10.1086/252472
  2. https://www.jstor.org/stable/1329536
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